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Gastgewerbe bietet Jobs für Ukraine-Flüchtlinge

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Viele Hotels und Gaststätten in Dresden suchen dringend Personal. Das könnte auch Geflüchteten aus der Ukraine eine Job-Perspektive bieten, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Voraussetzung sei allerdings eine gute Bezahlung, denn wer vor dem Krieg fliehe, dürfe nicht ausgenutzt werden.

Nach aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur gibt es in Dresden rund 300 offene Stellen im Gastgewerbe, das sind mehr als doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Das sei auch eine Chance für die Gastronomen und Wirte, die faire Bedingungen bieten, so die Gewerkschaft.

Sie verweist darauf, dass sich die Bezahlung im heimischen Gastgewerbe zuletzt deutlich verbessert habe. Nach dem aktuellen Tarifvertrag, den die NGG mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ausgehandelt hat, liegt der Einstiegsverdienst in der Branche in Sachsen ab Oktober bei 12,24 Euro pro Stunde – weit mehr als bislang. Fachkräfte kommen dann auf einen Stundenlohn von mindestens 12,88 Euro.