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Galgenträger offenbar gefunden

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Der gesuchte Galgen-Träger bei der jüngsten Dresdner Pegida-Demons­tra­tion ist laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag) gefunden. Es handle sich um einen Werkzeug­händler aus dem Erzge­birgs­kreis, schreibt das Blatt. „Ja, den habe ich in meiner eigenen Werkstatt gebaut“, zitiert es den 39-Jährigen, der in Schwar­zen­berg lebe. Eine Bestä­ti­gung von Staats­an­walt­schaft oder Polizei gibt es bisher nicht. Die Behörden suchen seit Dienstag nach einem Pegida-Anhänger, der die aus Holzlatten zusam­men­ge­bas­telte Galgen-Attrappe durch die Dresdner Altstadt getragen hatte. Die Staats­an­walt­schaft Dresden ermit­telt wegen des Verdachts der Störung des öffent­li­chen Friedens durch Andro­hung von Straf­taten und öffent­li­cher Auffor­de­rung zu Straf­taten gegen Unbekannt. Der Fall hatte bundes­weit Empörung ausge­löst. An dem Galgen waren Schilder mit der Aufschrift „Reser­viert - Angela “Mutti„ Merkel“ und „Reser­viert - Siegmar “das Pack„ Gabriel“ angebracht, wobei der Vorname des Wirtschafts­mi­nis­ters falsch geschrieben war. Der Galgen sei ein Symbol für den angeb­li­chen „Volks­verrat“ der Politiker, sagte der Brillen­träger laut Bild-Zeitung. „Das ist schwarzer Humor, Satire. Ich will doch nicht, dass Merkel und Gabriel was Schlimmes passiert.“ (dpa)