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Führungsduo für neues Museum im Dresdner Blockhaus

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Das künftige Kunst­ar­chiv der Avant­garden Dresden im Block­haus bekommt ein inter­na­tio­nales Leitungs­team. Der gebür­tige Bayer Rudolf Fischer und der Brasi­lianer Marcelo Rezende werden das im Aufbau befind­liche Museum ab 1. April gleich­be­rech­tigt führen, wie die General­di­rek­torin der Staat­li­chen Kunst­samm­lungen, Marion Acker­mann, am Montag bekanntgab. Fischer kommt vom Zentral­in­stitut für Kunst­ge­schichte München, Rezende leitete das Museu de Arte Moderna da Bahia.  Das neue Museum wird das einzig­ar­tige Archiv zur künst­le­ri­schen Avant­garde des 20. Jahrhun­derts von Egidio Marzona beher­bergen und soll laut Acker­mann teilweise ab 2019 öffent­lich zugäng­lich sein.Marzona, ein in Berlin lebender, inter­na­tional bedeu­tender Sammler und Mäzen, hatte das seit Ende der 1960er Jahre gewach­sene und auf einen Wert von rund 120 Millionen Euro taxierte Künst­ler­ar­chiv vor einigen Monaten nach Dresden verschenkt. Die SKD sollen es bewahren, bearbeiten sowie für Öffent­lich­keit und Wissen­schaft nutzbar machen.Die mehr als 1,5 Millionen Objekte umfas­sende Kollek­tion reicht vom Expres­sio­nismus und Futurismus über Informel, Pop und Fluxus bis zur Postmo­derne und den Jungen Wilden im Bereich bildende Kunst, aber auch Archi­tektur, Design, Film, Musik, Theater, Tanz oder Literatur.