FSV Zwickau muss für „Pyroshow“ 7.500 Euro Strafe zahlen
Fußball-Drittligist FSV Zwickau ist vom Sportgericht des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) zu einer Geldstrafe in Höhe von 7.500 Euro verurteilt worden. Das teilte der Verband am Mittwoch mit. Während des Achtelfinalspiels im Sachsenpokal zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem FSV am 31. Oktober wurde über die gesamte Spielzeit im Zwickauer Fanblock wiederholt und massiv Pyrotechnik gezündet. Bis zu 2500 Euro der Gesamtstrafe kann der FSV für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Die BSG-Anhänger entzündeten beim Einlaufen der Mannschaften und in der zweiten Halbzeit im Fanblock ebenfalls Bengalos, Rauchkörper und Raketen. Für diese Vergehen wurde der Regionalligist mit einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro belegt. Die Partie am 31. Oktober hatten die Leipziger überraschend mit 4:2 gewonnen und waren dadurch ins Viertelfinale gezogen. In der Runde der letzten Acht setzte sich die BSG Chemie am 11. November mit 1:0 gegen Ligakonkurrent FSV Budissa Bautzen durch. (dpa)