Früher „Stadtpfütze“ heute Kulturdenkmal
Das Arnhold-Bad hat wird am Dienstag, den 27. Mai runden Geburtstag gefeiert. Vor exakt 100 Jahren wurde es als Freibad eröffnet. Das Geld für den Bau stiftete damals der jüdische Bankier Georg-Arnhold, nach dem das Bad benannt wurde. Wobei es auch gerne mal auf den Spitznamen „Stadtpfütze“ gehört hat.
Nach der Wende, im Jahr 1994 wurde das Bad saniert und umgebaut. So wurde zum Beispiel das geteilte 100-Meter-Becken entfernt und durch kleinere Becken ersetzt. Am 12. Juni 1995 erfolgte die Wiedereröffnung. Am Umbau beteiligten sich die Enkel des Erbauers, Gerard und Henry Arnhold, mit einem finanziellen Anteil von 5 Millionen Mark.
Heute ist das Arnhold-Bad eine moderne Kombination aus Schwimmhalle, Freibad und Saunalandschaft.
Am Wochenende des 30. und 31. Mais wurd das 100-Jährige Jubiläum mit einem Badfest und einem Piratenfest groß gefeiert. Weitere Events folgen. So sind zum Beispiel ein Aqua-Parcours und eine Saunanacht geplant.
Das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresdens stuft das Georg-Arnhold-Bad zusammen mit dem Brunnenhof, den zwei Torhäusern und den Stelen als Kulturdenkmal ein.
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