Frittenöl im Brunnen: So teuer war die Reinigung
Ende Juli hatten Unbekannte etliche Liter altes Frittenöl in einen Brunnen auf der Prager Straße in Dresden gekippt. Die Anlage wurde inzwischen gereinigt und läuft wieder.
Jetzt steht fest, was das an Kosten verursacht hat. 10.600 Euro schlagen bei der Stadt zu Buche. Geld, das für die dringende Wartung anderer Brunnen fehlt. Das Fett musste abgesaugt und entsorgt werden, Wasserbecken und Technik haben die Mitarbeiter vom Stadtgrün aufwendig gereinigt.
„Die Reinigung des Brunnens schmälert die ohnehin knappen Ressourcen für die diesjährige Brunnenbewirtschaftung noch einmal kräftig - etwa sechs Prozent des Budgets stehen da auf der Rechnung“, erklärt Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. „Große Reparaturen oder Instandhaltungsmaßnahmen wie die Erneuerung von Pumpen- oder Elektrotechnik an großen Anlagen, wie beispielsweise auf dem Albertplatz, werden so fast unmöglich.“
