Fremdenfeindliche Schmierereien und Drohparolen in Freital

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Unbekannte Täter haben in Freital fremden­feind­liche Sprüche und Drohpa­rolen gegen Kommu­nal­po­li­tiker an Hauswände geschmiert. Die Graffiti seien in der Nacht zum Samstag angebracht worden, teilte die Polizei mit. Neben Anti-Asyl-Parolen wurden auch Drohungen gegen den Freitaler CDU-Oberbür­ger­meister Uwe Rumberg («Kein Asyl, Rumberg töten») und den Linke-Stadtrat Michael Richter geschmiert.

Unbekannte Täter beschmierten den alten REAL-Markt an der Dresdner Straße in Potsch­appel mit drei Haken­kreuzen und Parolen gegen die Asylpo­litik und Kommu­nal­po­li­tiker ("Freital bleibt deutsch"; "No Asyl"; "Kein Asyl, Rumberg töten"; "Wir wollen keine Asylheime in Freital"; "Freital soll sauber bleiben, keine Asylheime, keine Antifa"; "Richter raus du ZIOT"; "Wider­stand FTL").

Ähnliche Schmie­re­reien erfolgten am gegen­über­lie­genden Berufs­schul­zen­trum. Außerdem wurde das Rathaus Freital an den Türen mit blauer und brauner Farbe beschmiert.

In Freital sind in den vergan­genen Wochen bereits mehrfach Haken­kreuze an Wände geschmiert worden. Zudem gab es mehrere Böller-Anschläge, unter anderem gegen Richters Auto sowie ein Büro der Links­partei.