Freitals OB warnt von Engpässen in Pflege
Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg warnt in einem Brief an Sachsens Ministerpräsident vor Versorgungsengpässen in Pflege, Betreuung und Medizin.
Auslöser waren unter anderem öffentliche Aufrufe für Hilfskräfte, die in Pflege- und Seniorenheimen unterstützen sollen. Es warfen aber Auch Menschen immer wieder Kopien von Berufungsurkunden für medizinische Berufe anonymisiert in die städtischen Briefkästen. Offensichtlich sei das eine Botschaft, so die Stadtverwaltung. Sollte ab März 2022 die geplante Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen kommen, stehen diese Arbeitskräfte im medizinischen und Pflegebereich nicht mehr zu Verfügung.
Freitals Oberbürgermeister bittet daher kurzfristig um Antworten der Politik. „Es muss alles getan werden, um den Bedarf an ärztlicher Versorgung beziehungsweise die Pflegebedarfe in einer ausreichendenden Quantität und Qualität abzusichern, was leider zuweilen ja jetzt schon nicht in ausreichendem Maße gegeben ist. Zudem sehe ich die Gefahr, dass diese Impfpflicht weiter massiv zur Spaltung unserer Gesellschaft beitragen wird – von den (Folge-)Schäden für unsere Wirtschaft noch gar nicht zu reden“, erklärt Uwe Rumberg.
