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Freital will gegen Vandalismus vorgehen

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Freital hat dem Vandalismus den Kampf angesagt. In letzter Zeit gab es immer wieder mutwillige Zerstörungen, teilte die Stadt mit. Das will Oberbürgermeister Uwe Rumberg nicht mehr hinnehmen und wird im Frühjahr eine breit angelegte Anti-Vandalismus Kampagne vorstellen. Diese soll zu einer stärkeren Identifikation mit der Stadt sowie mehr Zivilcourage führen. Massiv beschädigt wurde u.a. ein Kunstwerk auf dem Neumarkt sowie der Storchenbrunnen an der Albert-Schweizer Straße. Die Verwaltung hat in beiden Fällen jeweils 200 Euro für Zeugenhinweise ausgeschrieben. Auch die öffentliche Toilette im Mehrgenerationenpark im Stadtteil Zauckerode wurde immer wieder zerstört!

„Die Bürger haben sich intensiv dafür eingesetzt, dass an der Stelle eine öffentliche Toilette entsteht. Es ist unbegreiflich, dass diese dann wiederholt durch mutwillige Beschädigung nicht zur Verfügung steht. Man muss sich angesichts der daraus entstehenden Kosten ernsthaft Gedanken machen, die Anlage wieder komplett zu schließen. Aber das kann es doch eigentlich nicht sein, dass wir uns von Einzelnen in unserer Lebensqualität einschränken lassen, die Stadtentwicklung ausbremsen und dass wir sinnlos Geld zum Fenster rauswerfen für unnötige Kosten. Gerade in Zeiten knapper Kassen führt das dazu, dass wir uns noch weniger leisten können – und schadet damit allen Einwohnern. Hier ist die Mitwirkung aller gefragt, um Täter zu überführen und auch um solche Straftaten zu verhindern“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg. (Auszug PM Stadt Freital)