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Freital setzt weiter auf Hochwasserschutz

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Die Stadt Freital setzt weiter auf Hochwasserschutz. An der Bergstraße haben jetzt die Bauarbeiten für ein neues Hochwasserrückhaltebecken im Stadtteil Deuben begonnen. Damit soll Niederschlagswasser kontrolliert und die Abflussmengen im Einzugsgebiet reguliert werden. Insgesamt kostet das Bauprojekt, das bis Februar 2026 zum größten Teil abgeschlossen sein soll, mehr als 3,5 Millionen Euro. Der Freistaat fördert die Finanzierung zu 75 Prozent. Mit dem neuen Rückhaltebecken will die Stadt Vorsorge treffen und die Sicherheit in hochwassergefährdeten Gebieten erhöhen.

„Das Einzugsgebiet des Breiten Grundes in Freital-Deuben weist seit der Ansiedlung von Industriebetrieben – insbesondere im Bereich des heutigen Edelstahlwerks Freital – eine eingeschränkte Entwässerungssituation auf. Der Abfluss des Oberflächenwassers erfolgt über das bestehende Abwasserkanalnetz in Richtung Weißeritz. Die vorhandene Infrastruktur stößt jedoch bei Starkregenereignissen schnell an ihre Kapazitätsgrenzen, was in der Vergangenheit wiederholt zu Überflutungen im Unterlauf, insbesondere auf dem Werksgelände, geführt hat. Zur Lösung dieser Problematik wurden in den vergangenen Jahren mehrere Untersuchungen und Planungen durchgeführt. Das daraus hervorgegangene Vorhaben sieht den Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens mit einem Stauvolumen von rund 5.400 Kubikmetern vor. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.“