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  • Die Stadt Freital startet ohne Haushaltsplan in das neue Jahr. (Symbolbild)

Freital muss sparen

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Die Stadt Freital muss den Gürtel enger schnallen. Der bisherige Haushaltsentwurf für 2024 musste unerwartet verworfen werden, heißt es von der Stadtverwaltung. Schuld seien demzufolge u.a. Auswirkungen der Politik aus Berlin. Es gebe nicht nur weniger Einnahmen aus Gewerbesteuererträgen, auch die gestiegenen Kosten in allen Bereichen würden sich bemerkbar machen.

Die Folge: Millionenlöcher im Finanzplanungszeitraum. Man müsse nun alles auf den Prüfstand stellen, um zu einem ausgeglichenen Etat zu kommen, sagte Oberbürgermeister Uwe Rumberg. „Fakt ist: Wir müssen den Gürtel deutlich enger schnallen und werden uns in Zukunft nicht mehr alles in der bisherigen Form leisten können. Pauschale Kürzungen, neue Schulden oder pauschale Steuererhöhungen halte ich jedoch nicht für sinnvoll, sondern die Betrachtung und Einordnung der einzelnen Positionen und Vorhaben. Wichtig ist es mir außerdem zu betonen, dass wir bei allem Sparzwang dennoch maßvoll vorgehen und das Wohl unserer Stadtgesellschaft im Blick haben.“

Rumberg fordert die Verantwortlichen von Bund und Land, deren Politik enorme negative Auswirkungen auf das Leben vor Ort und die kommunalen Haushalte hat, zu grundlegenden Reformen auf. „Ein ‚weiter so‘ verkraften wir auf Dauer nicht.“