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Freistaat schließt Asylunterkünfte in Neuer Mensa und Oktoberfestzelt

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Der Freistaat schließt in den kommenden Wochen drei weitere Erstauf­nah­me­ein­rich­tungen in Dresden und Leipzig. Die Unter­künfte im Oktober­fest­zelt an der August-Bebel-Straße, sowie in der Neuen Mensa werden dicht gemacht. In beiden Einrich­tungen sind derzeit insge­samt noch 44 Flücht­linge unter­ge­bracht, Platz wäre dort für 600. In Leipzig wird die Zeltstadt auf der Messe aufge­löst. Im vergan­genen Jahr waren rund 70.000 Flücht­linge in Sachsen angekommen. Nun hat der Zustrom deutlich nachge­lassen, seit Jahres­be­ginn kamen rund 6400 Flücht­linge nach Sachsen, teilte das Innen­mi­nis­te­rium mit.„Mit der Entschei­dung, die Stand­orte in Dresden und Leipzig aufzu­lösen, wollen wir uns bei der Erstauf­nahme für Asylsu­chende in Sachsen weiter konso­li­die­ren“, sagte Innen­mi­nister Markus Ulbig. „Alle drei Objekte waren ohnehin nur als Übergangs­lö­sung vorge­sehen und sind zur dauer­haften Unter­brin­gung von Flücht­lingen weniger geeignet. Außerdem ist es uns wichtig, dass die ursprüng­li­chen Nutzer ihre Objekte wieder zurück­be­kom­men“, so Ulbig weiter. Gleich­zeitig verwies der Minister darauf, dass die wegfal­lenden Unter­brin­gungs­plätze teilweise durch andere ersetz werden. "Langfristig steuern wir unver­än­dert auf unser Drei-Stand­orte-Konzept in den drei Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz zu„, betonte Ulbig laut Mitte­lei­lung.