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Freistaat schließt 12 Erstaufnah­me­ein­richtungen

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Der Freistaat Sachsen will 12 seiner 25 Erstauf­nah­me­ein­rich­tungen für Flücht­linge bis spätes­tens zum Jahres­ende schließen. Die Plätze werden nicht mehr benötigt. Die Zahl der Asylbe­werber in den Erstauf­nah­me­ein­rich­tungen hat sich seit Jahres­be­ginn mehr als halbiert. Derzeit leben dort noch 1900 Menschen.Wie Innen­mi­nister Markus Ulbig am Diens­tag­nach­mittag ankün­digte, wird beispiels­weise die Unter­kunft in Dresden an der Blase­witzer/Fetscher­straße bis Ende Oktober still­ge­legt. Die Unter­kunft wurde erst vor Kurzem fertig­ge­stellt. In der neuge­bauten Contai­ner­sied­lung waren 700 Plätze entstanden. Auch die Leicht­bau­hallen am Flughafen in Klotz­sche mit 600 Plätzen sollen bis Ende Oktober still­ge­legt werden. Bereits geschlossen wurde auch die Unter­kunft in Gittersee mit 450 Plätzen. Die Unter­kunft an der Stauf­fen­ber­gallee 2 mit 500 Plätze bleibt als Sicher­heits­re­serve im Stand-By-Betrieb. Die Unter­kunft in Grillen­burg mit 90 Plätzen soll voraus­sicht­lich bis Mitte 2017 in Betrieb bleiben. Die Unter­kunft an der Bremer Straße mit 500 Plätzen soll vorraus­sicht­lich bis Mitte 2018 in Betrieb bleiben.Weiter genutzt werden künftig in Dresden folgende Unter­künfte:- Hamburger Straße: bis zu 1.600 Plätze- Bremer Straße: 500 Plätze (Betrieb bis Nutzungs­be­ginn Hammerweg Mitte 2018)- Hammerweg:  700 Plätze (Inbetrieb­nahme voraus­sicht­lich Mitte 2018 nach Beendi­gung Gerichts­pro­zess)