Foyer im Schauspielhaus wird zur Baustelle
Im Dresdner Schauspielhaus wird das Foyer auf Vordermann gebracht. Das Sächsische Immobilien- und Baumanagement lässt die Räume nach historischem Vorbild restaurieren.
Dabei erhalten unter anderem die alten Gewölbe ihre Stuckelemente zurück. Im Herbst 2027 soll alles fertig sein, rund zwei Millionen Euro werden investiert.
Trotz der umfangreichen Arbeiten wird der Spielbetrieb normal weiterlaufen. Das heißt, die Gäste können die Sanierungsarbeiten im Staatsschauspiel hautnah mit verfolgen. Dafür wurden im Foyer extra ein Gerüst und ein Tunnel aufgebaut.
In der diesjährigen Spielzeitpause wurden die alten Garderoben in den Ebenen zurück gebaut, an deren Stelle zukünftig moderne Gastronomie-Ausgabetresen mit speziellen Brandschutzrollos gesetzt werden sollen. Die Oberflächen wurden von zahlreichen Farbschichten befreit. In der Parkett-Ebene wurden der rote Teppich zurückgebaut, Parkettschleifarbeiten ausgeführt und die Fußbodenflächen wieder versiegelt.
Hintergrund
Das Gebäude des Staatsschauspiels wurde als eines der ersten Stahlbetongebäude in Dresden am 13. September 1913 eröffnet. 1945 zum Teil zerstört und später wiederaufgebaut, beheimatete das Gebäude 1948 als Großes Haus des Staatstheaters Dresden Schauspiel, Staatskapelle und Oper. Sein heutiges Erscheinungsbild verdankt es einer Komplettsanierung im Jahr 1995.
