++ EIL ++

Forschungsbäude für 16 Millionen Euro an TU übergeben

Zuletzt aktualisiert:

Am Institut für Energietechnik an der TU Dresden ist am Montag das neue Forschungsgebäude feierlich übergeben worden. Im Neubau sind auf vier Geschossen 3 bis 11 m hohe, verzahnte Versuchs- und Laborhallen für drei Professuren verteilt. Unter anderem befinden sich dort die Kompressoren- und die Kältehalle sowie ein Laserlabor.

Die Professuren für Wasserstoff- und Kernenergietechnik, Kälte-, Kryo- und Kompressorentechnik sowie für Technische Thermodynamik werden nun hier modernste Versuchsstände für Experimente vorfinden. Wissenschaftler und Studenten können hier unter besten Voraussetzungen arbeiten und lernen.

Baubeginn war 2019. Rund 16 Millionen Euro wurden investiert. Der Freistaat steuerte vier Millionen zu. Der Rest wurde aus Fördermitteln der EU finanziert. Insgesamt werden rund 20 Forscherinnen und Forscher in dem neuen Gebäude arbeiten.

Hintergrund zum Institut für Energietechnik

  • Die Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik setzt sich vor allem mit den immer bedeutender werdenden strategischen Energiefragen des Freistaates Sachsen auseinander.
  • An der Professur für Kälte-, Kryo- und Kompressorentechnik steht vor allem die Untersuchung alternativer Kältemittel z.B. für Elektrofahrzeuge oder Haushaltsgeräte im Mittelpunkt.
  • Das dazugehörige hochmoderne Kälte- und Klimalabor ist durch seine Größe und anlagentechnische Ausstattung einmalig in der deutschen Universitätslandschaft und erlaubt die Unterbringung zusätzlicher Forscherinnen und Forscher.
  • Die Professur für Technische Thermodynamik forscht zu innovativen Speichertechnologien für Strom und Wärme und arbeitet an einer verbesserten Lehre der Ingenieurwissenschaften, ein wichtiger Aspekt für die Gewinnung neuer Fachkräfte.