Flughafen-Chef prüft kleineres Terminal
Dem Dresdner Flughafen steht ein radikaler Umbau bevor. Weil das riesige Terminal nicht ausgelastet ist, prüfen die Betreiber einen Neubau, der deutlich kleiner ist. Das hat Flughafen-Chef Götz Ahmelmann im Interview mit der Sächsischen Zeitung angekündigt.
Das bisherige Terminal könnte dann stillgelegt werden. Es sei vor 25 Jahren viel zu groß gebaut worden, so Ahmelmann. Jetzt gehe es darum, überall Kosten zu sparen. Nur so könne man den Betrieb des Flughafens langfristig sichern.
In dem Zeitungsinterview sagte Ahmelmann zum Standort Dresden: „Das Terminal wurde vor 25 Jahren für vier Millionen Passagiere gebaut. Dieses Jahr werden wir etwas über 700.000 begrüßen, und selbst vor Corona waren es in Spitzenzeiten nicht mehr als 1,7 Millionen. Das Gebäude war in seiner Geschichte noch nie ausgelastet.“ Das Gebäude koste viel Geld, außerdem muss es inzwischen auch saniert werden. „Da liegt die Frage nahe, ob es eine Alternative gibt“, so Ahmelmann gegenüber der SZ. Es gehte dabei nicht darum, den Flughafen zu schrumpfen. „Der Kern unserer Überlegungen ist, seine Zukunft langfristig abzusichern“, so der Chef der Mitteldeutschen Flughafen AG.
