Fledermäuse in der Oberlausitz werden belauscht

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Lauschangriff im Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“. Die Fledermäuse werden abgehört. Von ihren Rufen kann abgeleitet werden, wie viele Arten in der Region leben.Mit einem „BatCorder“ werden bis Oktober die hochfrequenten Rufe der „Jäger der Nacht“ aufgezeichnet. Die Fledermausforscher können mit Hilfe eines Computerprogramms die Laute den verschiedenen Arten zuordnen. 

Im vergangenen Jahr wurden rund 28.000 Töne aufgezeichnet.  14 Arten konnten sicher in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft nachgewiesen werden – darunter auch die Bechsteinfledermaus. Sie wurde nach einem Vierteljahrhundert Funkstille wiederentdeckt.

In Sachsen leben 20 Fledermausarten. Sie sind Insektenfresser und ein Indikator, wie es um die Natur bestellt ist.

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