Finanzspritze für Hohnsteiner Puppenspielhaus
Große Freude beim Hohnsteiner Kasper e.V. Die dringend notwendige Sanierung am Dach des Max-Jacob-Theaters kann in Angriff genommen werden. Die Arbeiten sind aufwendig, denn die Holzleichtbauweise des Daches kommt heute nur noch sehr selten vor. Gut 99.000 wurden dafür veranschlagt. Allein könnte der Verein nicht stemmen. Aber Dank Fördermitteln steht nun die Finanzierung.
Landrat Michael Geisler hat einen Bescheid in Höhe von 30.000 Euro an Vereinschefin Ines von Bardeleben übergeben. 46.000 Euro bewilligte bereits der Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Stadt Hohnstein steuert auch 15.000 Euro und 8.000 Euro kommen vom Verein.
Sobald das Baumaterial da ist, sollen die Arbeiten beginnt. Die Dachdeckerfirma Hering aus Neustadt steht schon in den Startlöchern, informierte die Vereinschefin.
Das Puppenspielhaus wurde 1939 in Hohnstein errichtet. Anlässlich des 75. Jahres seines Bestehens in Hohnstein wurde das Puppenspielhaus zu Ehren des berühmten Puppenspielers in „Max Jacob Theater“ umbenannt.