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Ein Toter bei Wohnhausbrand in Dresden Trachau

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Bei einem Wohnhausbrand in Trachau ist am Donnerstag ein Mann ums Leben gekommen. Ein 14-jähriger Junge wurde aus dem Gebäude gerettet und kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das erste Obergeschoss eines Wohngebäudes, welches sich in zweiter Reihe zur Straße befindet, bereits vollständig in Flammen. Umgehend gingen mehrere Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Parallel dazu wurde der Löschangriff von außen über eine Drehleiter unterstützt.

Im Verlauf der Löscharbeiten entdeckten Einsatzkräfte im Gebäude eine leblose männliche Person. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der 14-Jährige Junge wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Darüber hinaus konnten die Einsatzkräfte zwei Schildkröten aus dem Gebäude retten.

Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Identität des Verstorbenen und den Umständen des Todes aufgenommen.

Schwierige Löscharbeiten

Der Brand ist mittlerweile weitgehend unter Kontrolle. Allerdings kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Feuer unter der Dachhaut auf das angrenzende Nachbargebäude ausgebreitet hat. Die Überprüfung des Dachbereichs gestaltet sich aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse besonders schwierig. Ein Betreten des Daches ist unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin daran, mögliche Glutnester aufzuspüren und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Feuerwehr löst WarnApp aus 

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde über die Sozialen Netzwerke und das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Warnung über die Warn-App NINA an die Bevölkerung herausgegeben. Anwohnerinnen und Anwohner im Umkreis von 500
Metern um die Einsatzstelle werden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen sind die Industriestraße, die Wilder-Mann-Straße sowie die Cottbusser Straße vollständig gesperrt. Die Polizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Insgesamt befinden sich rund 80 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.

Audio:

Feuerwehrsprecher Michael Klahre zum Stand 16 Uhr