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Feuerwehr zieht Bilanz nach Weihnachtsfeiertagen

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Die Dresdner Feuerwehr zieht nach den Weihnachtstagen eine erfreuliche Bilanz. Das Einsatzgeschehen verlief weitestgehend genau so ruhig wie im vergangenen Jahr, so die Feuerwehr.

Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 72 Stunden insgesamt 569 Mal alarmiert. In 212 Fällen kam ein Notarzt zum Einsatz. Der Rettungshubschrauber Christoph 38 musste acht Mal zum Einsatz gebracht werden. Weiterhin wurden drei Intensivtransporte und 158 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt.

Während es in der Vorweihnachtszeit zu Wohnungsbränden durch den unsachgemäßen Umgang mit Kerzen gekommen war, mussten die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zu Weihnachten keine derartigen Brände bekämpfen. Insgesamt neun Mal erfolgte in o. g. Zeitraum die Alarmierung zu Brandeinsätzen. Dabei handelte es sich überwiegend um kleine Brände von Mülleimern oder Papiercontainern. In 41 Fällen wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Leistung von Technischer Hilfe alarmiert.

Da viele Menschen auch in diesem Jahr das Weihnachtsfest mit stark eingeschränkten Kontakten feierten, machten sich einige Sorgen um Angehörige, Freunde oder Verwandte, welche telefonisch nicht mehr erreichbar waren. Hier kam die Feuerwehr insgesamt zehn Mal zur Wohnungsnotöffnung zum Einsatz. Oft konnte der Aufenthalt der nicht erreichbaren Personen glücklicherweise geklärt bzw. unverzüglich medizinische Hilfe geleistet werden, so die Feuerwehr. Es kam auch vor, dass durch lautes Klopfen der Feuerwehr die Vermissten erwachten und selbstständig die Tür öffneten. Die Erleichterung und Freude war dann natürlich groß.