• Fotos: Redak­tion

    Fotos: Redak­tion

Feuerwehr unterstützt nun Lastkahn-Bergung

Zuletzt aktualisiert:

Der Schiffs­ver­kehr auf der Elbe ist weiter unter­bro­chen. Am Dienstag sind zwei Versuche geschei­tert, den havarierten tsche­chi­schen Frachter freizu­schleppen. Am Mittwoch soll darüber beraten werden wie es weiter­geht. Eine Überle­gung ist, die 800 Tonnen Ladung auf ein anderes Schiff zu verteilen.

Nach unseren Infor­ma­tionen dauert die Entla­dung und Bergung des Schiffes bis mindes­tens Freitag. Davon geht der Schiffs­eigner aus.

Auch die Dresdner Feuer­wehr ist inzwi­schen angerückt, am Mittwoch­abend soll damit begonnen werden, die Ladung - 800 Tonnen Salz - abzusaugen. LKW sollen das Salz dann abtrans­por­tieren. Es soll eine Beleuch­tung am Elbufer instal­liert werden, damit auch nachts gearbeitet werden kann, sagte Feuer­wehr­chef Andreas Rümpel. Bei einer Sitzung am Mittwoch­abend werden die Details für die Bergung bespro­chen. Am Donnerstag soll der Kahn dann mit mehreren Seilkon­struk­tionen freige­schleppt werden. Die Arbeiten werden aber wohl bis Freitag dauern, sagte Rümpel.

Das Schiff blockiert drei Brücken­bogen, die Elbe wurde für den Schiffs­ver­kehr am Montag­abend in einem Bereich von sechs Kilome­tern gesperrt. Die Wasser­schutz­po­lizei rückte am Diens­tag­vor­mittag an. Am frühen Diens­tag­nach­mittag wurden zwei Versuche unter­nommen, die "Albis" mit Hilfe von drei anderen Schiffen freizu­schleppen. Diese Versuche misslangen, das Schiff bewegte sich nicht von der Stelle.

Wie die Polizei mitteilte, hat die "Albis" 800 Tonnen Salz geladen. In Höhe der Albert­brücke verlor das Schiff am Montag­abend durch eine techni­sche Störung an Schub­kraft und legte sich quer vor zwei Brücken­pfeiler. Seitdem ist die Durch­fahrt unter der Albert­brücke blockiert und die Bundes­was­ser­straße Elbe auf einer Länge von sechs Kilome­tern weiter beidseitig gesperrt, teilte die Polizei mit.

Ab Diens­tag­mittag war die Bergung durch den tsche­chi­schen Schlepper „Beskidy“, den Koppel­ver­band „Vera“ und den aus Richtung Hamburg kommenden Schub­ver­band „TR14“ geplant. Die Wasser­schutz­po­lizei sichert den Bereich, Schau­lus­tige wurden etwas nach hinten gebeten. Die Aktion brachte aller­dings keinen Erfolg.

Ob das Schiff oder die Albert­brücke beschä­digt wurden, werden spätere Unter­su­chungen zeigen, hieß es.