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Feuerwehr: „Ausrücken im Ernstfall ist kaum noch möglich“

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Mit einer ungewöhn­li­chen Aktion machen die Freiwil­ligen Feuer­wehren Gorknitz (Dohna) und Borthen-Röhrs­dorf auf die massiven Bereit­schafts- und Nachwuchs­pro­bleme aufmerksam.Die Kameraden haben deshalb 700 Eimer an Haushalte in der Region verteilt. Mit dabei ist ein Zettel mit folgenden Verhal­ten­s­tipps für den Brand­fall.1. Brand melden (112): Rufen sie die Feuer­wehr an!2. Ca. 10 min abwarten: Hoffen, dass die Feuer­wehr kommt!3. Keine Feuer­wehr vor Ort: Haushalts-Lösch­eimer mit Wasser befüllen!4. Wenn Feuer zu groß: Nachbarn infor­mieren, Eimer­kette bilden!Danach folgt der Hinweis: "Sollten Ihnen diese Anwei­sungen merkwürdig vorkommen - bitte die Rückseite lesen". Mit der Aktion wollen die Feuer­wehr­leute auf die Nachwuchs­pro­bleme und Einsatz­be­reit­schaft aufmerksam machen. Viele Kameraden arbeiten im Umland, zum Beispiel in Dresden und bräuchten sehr lange, um im Notfall in Gorknitz zu sein. "Ein Ausrü­cken im Ernst­fall ist kaum noch möglich", heißt es auf dem Infoblatt. Die Feuer­wehr­leute wollen mit der Aktion mehr Kameraden gewinnen. Grund­vor­aus­set­zung: Inter­es­senten sollten zwischen 16-45 Jahre alt sein.In den Geräte­häu­sern der Feuer­wehr in Gorknitz und Röhrs­dorf gibt es am Samstag (16.04.) ab 10:00 Uhr auch eine Info-Veran­stal­tung für Inter­es­senten.