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Festnahme nach Wohnhausbrand in Leipzig mit Verletzten und Todesopfer

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Nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses in Leipzig ist am Freitag ein Verdächtiger festgenommen worden. Es handelt sich um einen 32 Jahre alten syrischen Bewohner des Hauses. Zudem wurde in der vierten Etage eine Leiche in dem ausgebrannten Gebäude entdeckt, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei geht bei dem Feuer von Brandstiftung aus. Bei dem Brand in der Nacht zum Karfreitag wurden mehr als ein Dutzend Menschen, darunter auch Kinder, verletzt. Aus dem überwiegend von Ausländern bewohnten Gebäude wurden nach aktuellen Angaben 34 Menschen gerettet. Sie sind zwischen acht Monaten und 79 Jahren alt. Die Feuerwehr mußte sie teilweise mit Drehleiter und Sprungtuch aus dem brennenden Haus holen. Die Kriminalpolizei ermittelt auf Hochtouren und hat bereits die Staatsanwaltschaft Leipzig eingebunden.  Der Großeinsatz wurde mit ca. 60 Feuerwehrleuten, 25 Rettungssanitätern und 60 Polizeibeamten der Polizeidirektion Leipzig und der Bereitschaftspolizei durchgeführt.