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Feierstunde mit Altbundeskanzler Kohl in Dresden

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Auf den Tag genau 25 Jahre nach seiner histo­ri­schen Rede vor der Ruine der Frauen­kirche hat Altkanzler Helmut Kohl (CDU) in Dresden an einer Feier­stunde teilge­nommen. Unter dem Motto "Glück­lich vereint. Von der Deutschen Einheit und der europäi­schen Einigung" erinnerte die Konrad-Adenauer-Stiftung am Freitag­abend nur wenige Schritte entfernt vom inzwi­schen wieder­auf­ge­bauten Gottes­haus im Alber­tinum an die Ereig­nisse im Dezember 1989. Unter den 600 geladenen Gästen waren der frühere öster­rei­chi­sche Bundes­kanzler Wolfgang Schüssel und der sächsi­sche Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich (CDU).  Kohl hatte damals vor Zehntau­senden DDR-Bürgern auf dem Neumarkt gespro­chen. Rund zehn Monate vor der Wieder­ver­ei­ni­gung hatte er unter­stri­chen: "Mein Ziel bleibt - wenn die geschicht­liche Stunde es zulässt - die Einheit unserer Nation". Später nannte der heute 84-Jährige CDU-Politiker die Rede eine der schwie­rigsten, wenn nicht die schwie­rigste in seinem Leben.