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FDP fordert mehr Lockerungen in Sachsen

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Die vom Freistaat in Aussicht gestellten Lockerungen gehen der sächsischen FDP nicht weit genug. Die Landesregierung lasse Gastronomie und Tourismus weiter im Stich, kritisiert der Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt. Touristische Übernachtungen erst ab einer Inzidenz unter 50 zu erlauben, sei ein großer Fehler, so der FDP-Chef. Die angeschlagenen Branchen würden mit dieser Regelung einen weiteren Sommer ohne Gäste nicht überleben.

„Wenn die Landesregierung Sachsen als Tourismus-Standort halten will, müssen schleunigst Änderungen her“, erklärt Müller-Rosentritt. „Auch die Reisebranche bleibt weiter schwer getroffen und kann auch für dieses Jahr nicht sinnvoll planen. Ein Reisebus verfügt nun einmal über keine Außenplätze. Warum er trotz permanenter Lüftung, Abständen zwischen den Sitzreihen und Maskenpflicht nur zur Hälfte besetzt werden darf, erschließt sich mir nicht und macht das Ganze für die Reise- und Busunternehmen unwirtschaftlich“, so der FDP-Politiker.