Fast 1,8 Millionen Euro Schaden durch ausgespähte Bankdaten in Sachsen
Laut Landeskriminalamt wurden im vergangenen mehr als 700 sogenannte Phishing-Fälle registriert. Die Täters hatten beispielsweise E-Mails verschickt oder Internetseiten manipuliert, um an die Bankdaten ihrer Opfer zu gelangen. Die Sachsen sollten unbedingt die Sicherheitshinweise ihrer Geldinstitute beachten, sagte eine LKA-Sprecherin. Probleme beim Onlinebanking sollten sofort der zuständigen Bank gemeldet werden.Grundsätzlich empfiehlt das LKA Sachsen:- Löschen Sie E-Mails mit der Aufforderung zur Bekanntgabe sensibler Daten wie Konto- oder Kreditkartennummern, Kennwörtern, TANs, PINs usw. auch dann, wenn negative Konsequenzen für den Fall der Nicht- Übermittlung der Daten angedroht werden, wie zum Beispiel die Sperrung des Zugangs zum Online- Konto. Öffnen Sie in keinen Fall die Anhänge dieser E-Mails.- Nutzen Sie im Zweifel in E- Mails integrierte Links nicht. Gehen Sie grundsätzlich auf sensible Webseiten nur durch eine manuelle Eingabe der Adresse in die Adressleiste des Browsers (Startseite). Prüfen Sie das Sicherheits-Zertifikat vor der Eingabe von Daten. Details zum Sicherheits-Zertifikat erhalten Sie von Ihrer Bank. - Setzen Sie eine Firewall und sichern Sie Ihren Computer mit Antiviren-Software und halten Sie diese durch regelmäßige Updates auf einem aktuellen Stand.Führen Sie in regelmäßigen Abständen einen Virenscan durch. - Beobachten Sie beim Online-Banking sorgfältig den Ablauf. Bei Auffälligkeiten, wie z. B. ein plötzlicher Abbruch oder der Hinweis die TAN sei ungültig, sollten Sie die Verbindung umgehend beenden und schnellstmöglich Ihre Bank darüber informieren. - Prüfen Sie regelmäßig ihr Online-Konto und ihre Kontoauszüge nach von Ihnen nicht autorisierten Transaktionen. Wenn Sie trotzdem Phishing-Opfer geworden sind, heißt es schnell zu handeln: Veranlassen Sie sofort die Sperrung des Onlinezugangs für das betroffene Konto bei Ihrem Kreditinstitut oder über den kostenlosen Sperrnotruf 116 116 (24h). - Erstatten Sie im Schadenfall Anzeige bei der Polizei. Noch viel mehr interessante Tipps gibt es auf den Seiten der polizeilichen Prävention des Bundes und der Länder.http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing.html#c293Auch die Bürgerseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik informiert sehr gut und umfassend zu aktuellen Sicherheitsthemen, weist auf aktuelle Warnungen hin und stellt Sicherheitstests zur Verfügung.http://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Home/home_node.html