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Faschingsschwimmen in der Elbe aus Sicherheitsgründen abgesagt

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Die 20. Auflage des Faschingsschwimmens in Dresden in der Elbe ist aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Wie die Veranstalter von der DLRG in Dresden mitteilten, liegt das am erhöhten Elbpegel und der schlechten Sicht im Wasser durch den sehr schlammigen Boden.

„Mit knapp drei Meter Elbepegel ist das Ufer mit Bäumen und Sträuchern teilweise unter Wasser. Zudem ist die Elbe ziemlich schlammig, so dass der Untergrund nicht zu sehen ist“, erklärt Dominic Lorenz, Pressesprecher der DLRG Dresden. Die Sicherheit der rund hundert Teilnehmer ist damit nicht mehr gewährleistet.

Normalerweise sind mehr als 70 Einsatzkräfte und Helfer der DLRG beim Faschingsschwimmen im Einsatz. Sie sichern die Veranstaltung zu Land und mit mehreren Rettungsbooten im Wasser ab. Es wäre in diesem Jahr das 20. DLRG-Faschingsschwimmen gewesen. Dieses Jubiläum wird nun auf das nächste Jahr verschoben.

Jährlich steigen dabei an die hundert Teilnehmer in die eiskalte Elbe. Auch die Lufttemperaturen sind selten kuschelig, sondern meist frostig. Das hält die Faschingsschwimmer nicht ab, sondern motiviert sie geradezu. Kreativ verkleidet und mit einer gehörigen Portion innerer Wärme versehen, bedeutet es doch vor allem Freude, schwärmen die Veranstalter. Im kommenden Jahr soll die 20. Auflage dann wie gewohnt stattfinden.