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Familiennachzug von Ausländern nach Sachsen nimmt zu

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Der Familiennachzug von Ausländern nach Sachsen nimmt zu. Zwischen 2010 und 2016 stiegen die Zahlen von rund 3.700 auf 5.100 Betroffene. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es schon 3.300. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. 

Insgesamt reisten in den vergangenen siebeneinhalb Jahren gut 31.000 Menschen aus dem Ausland ihren Angehörigen nach. Über die Herkunft der Familienangehörigen machte das Innenministerium keine detaillierten Angaben. Hauptsächlich ist die Einreise von Kindern genehmigt worden. Die größte Gruppe in diesem Bereich sind die Syrer mit fast 1.000 Betroffenen.

Die AfD bemängelte, dass es keine konkreten Angaben zu den bezogenen Sozialleistungen, Bildungsabschlüssen und zum Besuch von Integrationskursen gibt.