Familienhebammen sollen flächendeckend im Freistaat arbeiten
Familienhebammen sollen künftig flächendeckend in Sachsen zum Einsatz kommen. Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) am Donnerstag im Landtag in Dresden: „Wir wollen den bisher erreichten Stand stabilisieren und den Bestand in den Kommunen ausbauen. Die Finanzierung der Hebammen aus Bundesmitteln sei weiterhin gesichert. Ab 1. Januar soll dafür ein Bundesfonds zur Verfügung stehen. Die zurzeit laufende Vereinbarung wird verlängert. Laut Klepsch muss das nur noch unterschrieben werden. Familienhebammen betreuen Schwangere, Mütter und Babys bis zum 1. Geburtstag des Kindes. Gerade junge Menschen, die aus ärmeren Verhältnissen stammen, sind oft in ihrer neuen Rolle als Eltern überfordert. Familienhebammen kümmern sich um Mütter und Kinder in der Regel zu Hause. Neben Geburtsbegleitung, Nachsorge und Ernährungsberatung achten sie darauf, dass die Mütter für sich und ihr Kind selbst sorgen können. Sie stellen bei Bedarf auch Kontakt zu Beratungsstellen, Sozialämtern, Ärzten und Psychologen her.