Keine breiteren Radwege für die Nürnberger Straße
Der Petitionsausschuss der Stadt lehnt die Pläne des ADFC für eine fahrradfreundliche Nürnberger Straße ab. Der ADFC hatte Korrekturen bei dem kommenden Umbau der Nürnberger Straße gefordert. Zum Beispiel sollte der Radweg verbreitert werden oder auf zusätzliche Abbiegemöglichkeiten für Autos verzichtet werden. Auch eine gemeinsame Spur für Straßenbahn und Autos war Kern der Forderungen.
Mehr als 3000 Dresdner hatten die Petition unterschrieben. Der ADFC zeigte sich über die Ablehnung enttäuscht, fasste aber auch Mut. „Zum Glück läuft aber derzeit noch das entscheidende Planfeststellungsverfahren bei der Landesdirektion. Unsere ausführliche Einwendung mit diesen und weiteren Punkten ist schon im Juli dort eingegangen“, so Wolfgang Fröb vom Vorstand des ADFC Dresden. Was letztendlich gebaut wird, entscheidet das Planfeststellungsverfahren.
Viel Platz für Autofahrer und Straßenbahn
Die Pläne zum Umbau der Nürnberger Straße wurden bereits 2014 beschlossen. Diese sehen für die neue Straßenbahnverbindung zwischen Löbtau und Strehlen sowie den Autoverkehr sehr viel Platz vor. Neben einer eigenen Gleistrasse für die Straßenbahnen sollen die Autos zwei Fahrspuren auf beiden Seiten erhalten. Die Fußwege sollen an die Häuser heranrücken. Für Radwege ist ein Fahrradstreifen in einer Breite von 1,85 Meter geplant.