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Fahrradclub kritisiert Verkehrsführung am Blauen Wunder

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Durch die Baustelle am Blauen Wunder ist es für Radfahrer enorm gefährlich geworden, die Brücke zu überqueren. Das kritisiert der ADFC Dresden und fordert die Stadt auf, Abhilfe zu schaffen.

Radfahrer müssen laut Ausschilderung wie vor der Sanierung auf der Fahrbahn fahren, die durch Baustellenabsperrungen zusätzlich verengt ist. Weil sich viele Autofahrer nicht an das Überholverbot halten, kommt es dabei immer wieder zu riskanten Manövern. Hier müsse dringend etwas verändert werden, so der Fahrradclub, da die Baustelle noch viele Jahre andauern wird.

„Zwar hat die Stadt schon etwas unternommen“, berichtet Nils Larsen, Mitglied im Vorstand des ADFC Dresden, „doch das Einzige was ihr einfiel, war Radverkehrsverbotsschilder auf die Gehwege zu stellen. Mehr nicht. Das ist bemerkenswert, da sie es sonst stets ablehnt, geltende und klar ersichtliche Verkehrsregeln mit Schildern zu verdeutlichen. Die aufgestellten Schilder schufen allerdings keine Klarheit. Ganz im Gegenteil, viele Passanten interpretieren die aktuelle Beschilderung als Totalverbot für den Radverkehr auf der Brücke. Es wurden schon Gruppen von Radtouristen auf der Fahrbahn beobachtet, die konfrontiert mit einem vermeintlichen Fahrverbot im fließenden Verkehr stehen blieben und die Fahrbahn verließen, indem sie ihre Fahrräder über den hohen Bordstein hievten.“