Fahrradclub fordert Konzept für Elberadweg an der Carolabrücke
Beim Neubau der Carolabrücke in Dresden muss auch zwingend die Zukunft des Elberadwegs berücksichtigt werden. Das fordert der Fahrradclub ADFC und schlägt ein Gesamtverkehrskonzept vor.
Bei der Planung müsse zum Beispiel an Brückenrampen für sichere Zufahrten gedacht werden. Und auch breitere Radwege auf beiden Elbseiten seien notwendig, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden.
Planung muss gut durchdacht sein
Der ADFC warnt vor Schnellschüssen, auch wenn beim Wiederaufbau der Brücke Zeitdruck entsteht. „Eine isolierte Betrachtung des Bauwerks ohne Einbindung in die städtische Verkehrsinfrastruktur und deren langfristige Entwicklung wäre fatal“, erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden.
„Der Brückenneubau muss gut durchdacht sein, damit er auch in 50, vielleicht 100 Jahren noch den Mobilitätsbedürfnissen gerecht wird.“, so Larsen.
Der Elberadweg ist mit 4.000 Radfahrern pro Tag im Jahresdurchschnitt und über 6.000 Radfahrern in der warmen Jahreszeit die bedeutendste Pendler- und Freizeitroute in Dresden.
