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Ex-Staatsdiener spielt Demenz vor und ergaunert damit viel Geld

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Ein ehemaliger hoher Beamter der sächsischen Staatsregierung muss wegen Betrugs vier Jahre ins Gefängnis. Der Mann war als Regierungsoberrat im Wirtschaftsministerium tätig gewesen und hatte eine Demenz-Erkrankung so gut vorgetäuscht, dass er 1998 vom Freistaat in den Ruhestand geschickt wurde - mit 51 Jahren. Auf diese Weise ergaunerte er sich gut 720.000 Euro Pension. Der Gesamtschaden liegt bei über 850.000 Euro. Auch seine Frau machte bei dem Schwindel mit – sie muss für drei Jahre und neun Monate hinter Gitter. Zwischenzeitlich hatte sich das Paar nach Paraguay abgesetzt, doch die Polizei kam den beiden auf die Spur. Im Februar klickten bei der Einreise nach Deutschland die Handschellen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.