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EU-Förderung über 2020 hinaus für Sachsen gefordert

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Sachsens Staatsregierung und Kommunalverbände haben sich in Brüssel für eine Fortsetzung der EU-Förderung auch über das Jahr 2020 hinaus eingesetzt. In der neuen Förderperiode ab dem Jahr 2021 müsse das Angebot auch stärker entwickelte Regionen einschließen und die dort weiterhin bestehenden Herausforderungen berücksichtigen, sagte der für Europaangelegenheiten zuständige Chef der Staatskanzlei, Fritz Jaeckel (CDU), am Mittwoch.„Ein starker Rückgang der Fonds könnte in Sachsen bereits Erreichtes gefährden“, warnte er. Ebenso äußerten sich Vertreter des Landkreis- sowie des Städte- und Gemeindetages. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger verwies in der Diskussion auf die Einnahmelücke im EU-Haushalt durch den Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union und die neuen Herausforderungen bei der Terrorbekämpfung, Sicherung der EU-Außengrenzen und der Integration von Flüchtlingen. (DPA)