Erzieher machen weiter Druck
Gewerkschaften und Erzieher in Sachsen machen in der vierten Streikwoche weiter Druck auf die kommunalen Arbeitgeber. An diesem Mittwoch sind Beschäftigte in Leipzig, Chemnitz, Freiberg, Döbeln und Zwickau zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Es würden immer wieder neue Einrichtungen in den Streik einbezogen, erklärte ein Verdi-Sprecher. Unterdessen verhandeln kommunale Arbeitgeber und Gewerkschaften in Berlin. Der Streik könnte nach Gewerkschaftsangaben Anfang kommender Woche enden. Dazu müssten sich beide Seiten aber noch deutlich aufeinander zubewegen, hieß es. Die Gewerkschaften fordern Einkommensverbesserungen von durchschnittlich zehn Prozent. Die kommunalen Arbeitgeber lehnen die Forderungen als unbezahlbar ab.