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Erstmals Klimaschutzpreis an vier sächsische Schulen

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Das Léon-Foucault-Gymnasium Hoyerswerda, das Berufsschulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden, die Grundschule Graupa und die Oberschule Weißig haben den ersten Nachhaltigkeitspreis des Kultusministeriums erhalten. Der mit insgesamt 4000 Euro dotierte BNE-Preis (Bildung für nachhaltige Entwicklung) würdigt den besonderen Einsatz für den Klimaschutz.

Die Preisträger seien „wichtige Botschafter, um andere Schulen zu motivieren, den nachhaltigen Gedanken im schulischen Alltag mit Leben zu füllen“, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) bei der Verleihung am Donnerstag in Dresden. Bildung für nachhaltige Entwicklung sei eine Gemeinschaftsaufgabe und gelinge nur, wenn Schulträger und -leiter, Lehrer und Schüler an einem Strang zögen.

Nach Ministeriumsangaben gingen insgesamt 15 Bewerbungen ein. Die Schulen mussten ein innovatives Klimakonzept vorlegen und geplante Maßnahmen in Unterricht, Fortbildung, Management, Schulalltag, außerschulischer Lebenswelt und Infrastruktur beschreiben. Der Preis war auf der 1. Schüler-Klima-Konferenz 2019 ins Leben gerufen worden. Er soll helfen, die Bildung für Nachhaltigkeit zu stärken und das Netzwerk der bisher zwölf Klimaschulen im Freistaat auszubauen.