Erstmal keine Besserung an sächsischen Schulen
Auch in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien wird an vielen Schulen noch nicht alles glatt laufen. An einigen Schulen waren bis jetzt die Bücher nicht da, an anderen fehlte der Stundenplan. Das wird nur nach und nach behoben. Ein größeres Problem ist allerdings der Unterrichtsausfall. Zwar sind alle Lehrer-Stellen besetzt – gut 500 Quereinsteiger können aber erst in ein paar Wochen unterrichten. Zuvor müssen sie noch Qualifikationslehrgänge besuchen. Die sächsische Bildungsagentur befürchtet, dass sich Sachsens Schüler und Eltern an diesen Zustand erstmal gewöhnen müssen. Erst in 4 Jahren würde die Zahl der Uni-Absolventen die freiwerden Lehrerstellen wieder ausgleichen. Deshalb kommt es auch in den kommenden Schuljahren grade am Anfang immer noch zu Engpässen.