Erster Teil der Südumfahrung Pirna freigegeben
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Beim Neubau der Ortsumgehung Pirna ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Am Donnerstag gab Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig den fertiggestellten westlichen Teilabschnitt für den Verkehr frei.
Die 800 Meter lange Trasse führt vom Autobahnzubringer bis zum Kreisverkehr an der Zehistaer Straße. Die Freigabe des Abschnitts ist ein wichtiger erster Schritt, um Pirna vom Durchgangsverkehr zu entlasten.
Jetzt fehlt nur noch der restliche Streckenabschnitt bis zum Sonnenstein mit dem Kohlbergtunnel und der Gottleubatalbrücke. Die Arbeiten dort werden sich allerdings noch bis 2026 hinziehen.

© Marko Förster
Der fertiggestellte Bauabschnitt der B 172n beginnt am Schnittpunkt mit dem Autobahnzubringer zur A 17 am Knotenpunkt Feistenberg. Dort wird die neue Strecke unter dem Autobahnzubringer geführt und verläuft dann zunächst in südlicher Richtung. Sie umfährt das Lindigtgut und fällt mit einer maximalen Längsneigung von fünf Prozent in südöstlicher Richtung in das Seidewitztal ab.
Der Wirtschaftsweg am Lindigtgut führt unter der Pirnaer Südumfahrung hindurch. In der Sohle des Einschnitts Lindigt-Gründel ist ein Fledermausdurchlass entstanden. Vor der Zehistaer Straße wird die Trasse mit einer Brücke über die Seidewitz geführt. Der Kreisverkehr, der die Zehistaer Straße mit der neuen Ortsumgehung verknüpft, wurde bereits Ende 2018 vorfristig für den Verkehr freigegeben.

© Marko Förster
