Erster Lkw mit 22 Tonnen AKW-Bauschutt in Sachsen eingetroffen
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Auf der Deponie in Grumbach ist der erste Laster mit 22 Tonnen Bauschutt aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Stade aus Niedersachsen eingetroffen. Einige Dutzend Anwohner protestierten am Dienstag mit Mahnwache, Traktor und Plakaten - behinderten den Transport jedoch nicht. „Die Messen sind gelesen“, sagte Ludwig Hahn von der Initiative „Keine Deponie am Tharandter Wald“. Seit Wochen sorgt die Entsorgung für Proteste. Der Betreiber der Deponie kündigte deshalb an, statt der geplanten 2.000 Tonnen lediglich 700 Tonnen anzunehmen. Davon will das Umweltministerium am Dienstag knapp 700 Kilogramm auf Radioaktivität messen, um die Unbedenklichkeit öffentlich zu demonstrieren.