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Erste Plädoyers im Mordfall Gimmlitztal

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Vor dem Landge­richt ist heute im Prozess um den Mord im Gimmlitztal das erste Plädoyer gehalten worden. Wegen Mordes forderte die Staats­an­walt­schaft zehnein­halb Jahre Haft. Oberstaats­an­walt Andreas Feron sah von einer lebens­läng­li­chen Gefäng­nis­strafe ab. So habe der LKA-Beamte bisher ein unbeschol­tenes Leben geführt. Außerdem habe der Geschäfts­mann aus Hannover sterben wollen. Zugunsten des Angeklagten spreche auch sein Alter. Bei einer Höchst­strafe von 15 Jahren sei er im Falle einer Entlas­sung bereits 70 Jahre alt. Der Angeklagte soll den Geschäfts­mann im November 2013 in seiner Pension im Osterz­ge­birge getötet und und dann im Garten vergraben haben.Das Urteil soll dann am 1. April gespro­chen werden.