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Erste Einblicke in Landesausstellung 2029

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Die Albrechtsburg Meissen wird ab 2029 Austragungsort der 5. Sächsischen Landesausstellung. Ziel der Macher ist es, 1100 Jahre sächsische Geschichte vom Mittelalter über die Barockzeit, den Nationalsozialismus oder die DDR-Zeit bis hin zur Gegenwart verständlich und spannend zu vermitteln. Zur Vorbereitung und Umsetzung steht ein Budget in Höhe von 8 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Grobkonzept der Landesausstellung fokussiert sich auf das Leitthema „Identität“. Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), Christian Striefler, gibt einen thematischen Einblick: „Unser Ziel ist es, das, was Sachsen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ausmacht, für einen mehrstündigen Museumsbesuch greifbar zu machen. Dabei gehen wir thematisch vor, nicht chronologisch. Ausschlaggebend ist vor allem der individuelle und persönliche Blick auf die sächsische Identität. Wir sind bereits intensiv in einem dreiköpfigen Team an der Erarbeitung eines Feinkonzepts, das bis Sommer 2025 verabschiedet sein wird. Eine Herausforderung wird es sein, die Wandbilder der Albrechtsburg in die Ausstellung zu integrieren und dabei eine verstehbare Narration zu entwickeln.“

SBG ist es wichtig, in den Prozess der Ausstellungsvorbereitung, aber auch in die Ausstellung selbst, partizipative Elemente einzubauen. In der Ausstellung wird SBG sich auf folgende Begriffe fokussieren: Raum, Herrschaft, Innovation, Glaube, Kultur, Begegnung. Besonderes Augenmerk gilt den ländlichen Regionen abseits der großen Städte. Sachsen wird in seinen internationalen Bezügen, seiner Dynamik, mit seinem Potential und seinen Herausforderungen dargestellt. Am Ende werden schlaglichtartig einzelne Geschichten erzählt, ausgewählte Exponate gezeigt und Themen spielerisch vermittelt.

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