Erste Bodenproben für „Blaues Band“ Geberbach
Das Projekt „Blaues Band Geberbach“ in Dresden schreitet voran. Derzeit wird in mehreren Stadtteilen der Baugrund untersucht, unter anderem in Dobritz, Laubegast und Reick.
Die Bodenproben entscheiden darüber, wo später Brücken und Wege für das „Blaue Band“ gebaut werden. Für rund 100 Millionen Euro will die Stadt den Geberbach renaturieren, also freilegen und erlebbar machen. So soll zwischen Prohlis und der Elbe eine neue Freizeitlandschaft entstehen.
Das Ganze ist eines der größten Zukunftsprojekte in Dresden, die Stadt will es auch gern mit der Bundesgartenschau verbinden.
„Blaues Band“ Geberbach
Der Geberbach, welcher ab der Dohnaer Straße Prohliser Landgraben genannt wird und anschließend in den Niedersedlitzer Flutgraben mündet, soll in einem etwa 4 Kilometer langen Bereich in zwei Abschnitten renaturiert und erlebbar gemacht werden.
Der erste Abschnitt erstreckt sich von der Mügelner Straße, wo er derzeit in eine Verrohrung verschwindet bis in den Niedersedlitzer Flutgraben auf Höhe der Kreuzung Salzburger Straße/Pirnaer Landstraße. Hier soll auf einer neuen Strecke der Bach offengeführt werden. Die in der Mügelner Straße befindliche Verrohrung bleibt weiter bestehen und soll zukünftig als Entlastungskanal das Regenwasser von Prohlis ableiten.
Der zweite Abschnitt führt ab Höhe der Kiesseen Leuben im Niedersedlitzer Flutgraben bis zur Elbe. Der in Dammlage befindliche Geberbach soll hier renaturiert und erlebbar gemacht werden.
Ausführliche Informationen gibt es hier.