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Erste Bewohner ziehen ins neue Orang-Utan-Haus

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Noch ist das Orang-Utan-Haus im Dresdner Zoo nicht für die Besucher geöffnet. Aber hinter geschlossenen Türen zieht so langsam Leben in das neue Haus.

So sind Ende April ein Pärchen Glattotter in die knapp 145 Quadratmeter große Innenanlage im neuen Orang-Utan-Haus eingezogen.

Die tagaktiven Glattotter sind in etwa so groß wie der einheimische Fischotter, leben aber anders als dieser in großen Familienverbänden von bis zu zehn Tieren, heißt es vom Dresdner Zoo. In Zoos werden Glattotter eher selten gezeigt – in Deutschland ist der Zoo Dresden der erste und somit einzige Zoo, der die als verspielt geltenden Raubtiere hält.

Während Glattotter-Männchen Ravi direkt aus der Transportbox in sein Absperrgehege lief, brauchte Weibchen Diyala nach der knapp 30-stündigen Anreise zunächst etwas Ruhe. Sie erholte sich aber rasch und erkundete nun ebenfalls ihren Rückzugsbereich im neuen Ottergehege.

Auch die drei Aldabra-Riesenschildkröten wohnen bereits im frisch gebauten Orang-Utan-Haus. Mit Traktor und im offenen Container wurden die Schwergewichte Anfang Mai über die zukünftige Schildkröten-Außenanlage ans Haus gefahren. Die letzten Meter ins Innengehege legten sie allein zurück.

Derweil befinden sich die Arbeiten für das Orang-Haus in den letzten Zügen. Aktuell erhält die Außenanlage den finalen Anstrich. Demnächst sollen die Orang-Utans und weitere Tiere einziehen. Die Eröffnung des Hauses ist ab Juni geplant.