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Erste Asylbewerber in Einrichtung im Dresdener Hammerweg eingezogen

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In die Aufnahmeeinrichtung am Hammerweg in Dresden sind am Mittwoch erstmals Asylsuchende eingezogen. In einem Teil des Gebäudes stehen 50 Plätze für sie zur Verfügung, wie die Landesdirektion Sachsen am Mittwoch mitteilte. Die Asylsuchenden müssen sich die Immobilie derzeit noch mit dem Oberlandesgericht Dresden teilen: Seit dem Prozess gegen Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen „Gruppe Freital“ werden Teile davon als Gerichtssaal mit besonderen Sicherheitsanforderungen für entsprechende Verfahren genutzt.

Das Gebäude war als Aufnahmeeinrichtung für insgesamt 700 Asylbewerber errichtet und Anfang 2017 fertiggestellt worden. Bislang war es jedoch für diesen Zweck nicht genutzt worden. Jetzt sollen hier den Angaben zufolge insbesondere Menschen untergebracht werden, die aufgrund ihrer körperlichen oder seelischen Konstitution im Falle einer Ansteckung mit Covid-19 ein erhöhtes Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes tragen. (dpa)