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Erst Hitzrekord - dann Donnerwetter

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Wetter­ex­treme in Dresden. Am späten Nachmittag wurden gebiets­weise 39 Grad gemessen. Damit war die Landes­haupt­stadt gestern der heißeste Ort Deutsch­lands. Damit wurde der Spitzen­wert von 1994 einge­stellt. Damals wurden in Dresden 38,4 Grad gemessen. Tausende suchten deshalb gestern Abküh­lung in den Freibä­dern oder beim Eisessen. Doch die hohen Tempe­ra­turen hatten auch negative Seiten: Das Landes-Umweltamt gab eine Ozonwar­nung heraus. Viele Flüsse führen mittler­weile Niedrig­wasser. Am Abend zogen dann zum Teil heftige Wärme­ge­witter mit Blitz und Donner über die Region. Die Feuer­wehr musste auf der B172 bei König­stein eine Baumkrone räumen, der Blitz schlug unter anderem in ein Wohnhaus auf der Würzburger Straße in Dresden-Plauen ein. Größere Schäden wurden bislang aber nicht gemeldet.