Update: Polizei holt Besetzerinnen vom Dach in der Lößnitzstraße
+++ 29.07. 21:28 Uhr +++
Wie uns die Polizei sagte, haben Beamte die drei Frauen nach erfolglosen Gesprächen vom Dach geholt.
+++ 29.07. 21:10 Uhr +++
Auf Twitter teilte die feministische Gruppe "Radikarl*a" mit, dass Polizeibeamte die drei Frauen vom Dach des Hauses in der Lößnitzstraße holen.
+++ 29.07. 21:04 Uhr +++
Wie die Polizei uns sagte, laufen derzeit Gespräche mit den drei Besetzerinnen. Laut der Besetzergruppe sei Baubürgermeister Stephan Kühn zu ihnen auf das Dach des leerstehenden Gebäudes gekommen. In einem auf Twitter veröffentlichtem Video sagt Kühn, dass die Frauen "Schutzraum für Frauen und LGBT". Weiter sagt er, dass das Gebäude von der Stadt nicht verkauft werden soll, sondern für eine Wohnnutzung zur Verfügung gestellt werden soll. Allerdings gebe es noch ein paar Probleme, für die derzeit ein Gutachten laufe.
+++ 29.07. 18:55 Uhr +++
In der Neustadt ist am frühen Donnerstagabend erneut ein Haus in der Dresdner Neustadt besetzt worden. Wie die Polizei sagte, handelt es sich dabei um ein Haus in der Lößnitzstraße. Die Besetzer sollen eine feministische Gruppe namens "Radikarl*a" sein, wie die Gruppe auf Twitter mitteilte.
Hintergrund der Aktion sind die feministischen Besetzungstage, die vom 26. Juli bis 1. August stattfinden.
Bereits am Montagnachmittag hatten mehrere Menschen eine leerstehende Villa an der Jägerstraße in der Radeberger Vorstadt besetzt. Als sich die Polizei am Mittwoch Zutritt verschaffte, war jedoch niemand mehr im Haus. Ziel der Besetzerinnen und Besetzer war es, das Haus langfristig zu nutzen und somit Leerstand in Dresden zu bekämpfen. Wir haben berichtet.
Juhu! Wir haben heute die #Militante, ein Haus in der Lösnitzstraße 5 besetzt.
— Radikarl*a (@radikarl_a) July 29, 2021
Die #Militante wird jetzt zu queerfeministischem Raum ernannt. Kommt zahlreich vorbei, um uns zu unterstützen!
Queerfeminismus fetzt, Dresden wird besetzt!#dd2907#FemBeta#feministischbesetzten