• Den Tätern auf der Spur: erneut Funkzel­len­ab­frage in Dresden (Foto: dpa)

    Den Tätern auf der Spur: erneut Funkzel­len­ab­frage in Dresden (Foto: dpa)

Erneut Handydaten in Dresden erfasst

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Im Zusam­men­hang mit einer Farbbeu­telat­tacke auf das Dresdner Glücksgas-Stadion im Juli vergan­genen Jahres hat die Staats­an­walt­schaft Dresden eine Funkzel­len­ab­frage durch­ge­führt. Das erfuhr unser Sender von der Dresdner Staats­an­walt­schaft. „Um der Täter habhaft zu werden, hat die Staats­an­walt­schaft eine Abfrage der Funkzellen beantragt. Einen entspre­chenden Beschluss hat das Amtsge­richt erlassen. Dadurch sind Verkehrs­daten im niedrigen vierstel­ligen Bereich erhoben worden“, sagte Sprecher Lorenz Haase unserem Sender.

Personen, die sich am 24. Juli in den frühen Morgen­stunden in der Nähe des Stadions befunden hatten, wurden und werden derzeit zu Anhörungen geladen. Eine Gruppe Unbekannter hatte die Glasfas­sade des Stadions mit Steinen und Farbbeu­teln beworfen. Auch die Besat­zung eines Strei­fen­wa­gens wurde von der Gruppe attackiert, sagte Haase. Es entstand Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro. Ermit­telt werde wegen schweren Landfrie­dens­bru­ches und versuchter gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung.

Funkzel­len­ab­fragen im Zusam­men­hang mit den Demons­tra­tionen im Februar 2011 hatten in Sachsen zu kontro­versen politi­schen Debatten geführt.