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Erneut Feueralarm in Asylunterkunft Meißen

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Laut Polizei ging am frühen Sonntag­abend ein anonymer Hinweis ein. Die Feuer­wehr unter­suchte das Gebäude mit Wärme­bild­ka­meras – ohne Ergebnis. Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich (CDU) hat die Attacke auf die geplante Asylbe­wer­ber­un­ter­kunft in Meißen als „feigen Brand­an­schlag“ verur­teilt. Man werde alles dafür tun, dass die Verant­wort­li­chen gefasst würden, sagte Tillich am Sonntag bei einem Besuch des Brand­ortes in Meißen. Er betonte: „Wir werden dafür sorgen, dass dieje­nigen, die zu uns kommen, sichere Aufnahme finden.“ Unbekannte hatten in der Nacht zum Sonntag Feuer in dem Gebäude gelegt. Das Haus wird derzeit umgebaut und soll demnächst 32 Flücht­linge beher­bergen. „Wir gehen derzeit von Brand­stif­tung aus“, sagte eine Sprecherin des Opera­tiven Abwehr­zen­trums der Polizei (OAZ). Den Angaben der Polizei zufolge wurde an zwei Stellen Feuer mit Hilfe eines Brand­be­schleu­ni­gers gelegt. Die Ermitt­lungen laufen auf Hochtouren.