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Ermittlungen zu tragischem Unglücksfall im Sachsenbad

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Wut und Entsetzen in Pieschen - Nach dem tragi­schen Unfalltod der 11-jährigen Emma im ehema­ligen Sachsenbad wird über die Siche­rung des Gebäudes disku­tiert. Das Bad steht seit Jahren leer und verfällt zusehends. Das Gebäude wurde zwar mit Brettern verna­gelt, war aber unter Jugend­li­chen in Pieschen als Treff­punkt bekannt. Die Stadt­ver­wal­tung hat in einer Presse­mit­tei­lung ihr Bedauern über den tragi­schen Todes­fall ausge­drückt und will sich erst nach Abschluss der Ermitt­lungen äußern. Nach ersten Erkennt­nissen der Polizei waren die Kinder durch ein ursprüng­lich gesichertes Fenster ins Gebäude gekommen. Emma war durch eine marode Zwischen­decke in die Tiefe gestürzt.Unter­dessen hat die Bildungs­agentur Dresden heute sowohl Schul­psy­cho­logen als auch Schul­so­zi­al­ar­beiter an die 56. Mittel­schule geschickt. Sie unter­stützen Mitschüler und Lehrkräfte bei der Trauer­ar­beit und stehen als Gesprächs­partner zur Verfü­gung, teilte die Bildungs­agentur mit. Die Schule wird auch in der Ferien­zeit geöffnet sein und Gesprächs­an­ge­bote für Eltern, Schüler und Lehrkräfte anbieten.