Ermittlungen nach Hinweis auf möglichen Anschlag auf Weihnachtsmärkte

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Nach einem Hinweis auf mögliche Anschläge auf die Weihnachtsmärkte in Dresden und Chemnitz ermittelt jetzt die Generalstaatsanwaltschaft gegen zwei Männer. Das Landeskriminalamt hatte einen Hinweis zu einer möglichen Gefährdung erhalten - die beiden Tatverdächtigen saßen zu diesem Zeitpunkt schon wegen anderer Straftaten in Untersuchungshaft. Nach der Ermittlung und nach Maßnahmen im Umfeld der Männer und auch in Justizvollzugsanstalten wird die Lage aber so eingeschätzt, das derzeit eine Attacke unwahrscheinlich ist. Das teilte das LKA heute mit.

Das LKA betonte, für die Weihnachtsmärkte in Sachsen bestehe keine konkrete Terrorgefahr. Die Bedrohungslage in Deutschland und Europa sei unverändert. Wegen ihrer zentralen Lage, der Besucherscharen und offenen Zugänge hätten Weihnachtsmärkte generell eine besondere Relevanz. Aktuell bestehe aber keine Veranlassung, auf diese und andere weihnachtliche Veranstaltungen zu verzichten.